drückt der kummer ach so schwer dein herz


drückt der kummer ach so schwer dein herz,

stöhnt es laut vor größtem schmerz,

ist es umringt von heulenden plagen,

versucht es blutend aus dem dunklen zu ragen.

sagtest du nicht einst, dein herz wäre voller frieden?

wolltest nicht einst du, die größten pläne schmieden?

warst es nicht einst du, der die welt erkunden wollte?

der einst vor lauter freude auf der wiese rollte?

tränt dein herz unter schwerstem druck,

sucht es freud’ wie brillanten schmuck,

will es laufen, wo es doch keine beine hat,

ist es zerrüttet, sterblich, matt.

ist es lieb’ die einst wahrlich sein eigen war,

sie ist fort, leise schleichend, ganz und gar,

wie der schmerz, der kam ach so unsichtbar.

doch der tod wird kommen plötzlich, hier und jetzt,

will nicht mehr warten,

seine finger erdrückend um es schließen,

und es schließlich mit leerem aug’ erschießen.

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