nie mein. nie dein.


„würde es dir etwas ausmachen, wenn…“ ich schüttelte den kopf. ich wusste, was kommen würde. ich hatte es schon vorher gewusst. ich hatte es schon den ganzen tag gewusst. ich hatte es schon gewusst seitdem sie von ihm erzählt und gelästert hatte. natürlich. es war doch schon einmal passiert. warum nicht noch einmal?! traurig, fand ich, es wird wieder nur bei diesem einen abend bleiben. für sie ist es nichts als spaß. sie findet ihn nicht mal richtig hübsch. fast eine vergeudung, fand ich. aber was ist schon meine meinung. ich wusste sie würde es tun. mir war es klar, vielleicht nur im unterbewusstsein, aber ich war auf diese frage gefasst gewesen.

du dummes kind, sage ich mir. warum musst du gerade ihn so perfekt finden? warum wolltest du dich auf SO jemanden einlassen? obwohl du genau weißt, dieser jemand hält überhaupt nichts von dir. aber jetzt ist es zu spät. endgültig. und ich habe es zugelassen, mit der meinung das wäre der schlussstrich. und doch beschäftigt es mich.

seltsam. seltsam wie menschen sind, wie sie sich verhalten. seltsam wie das gehirn funktioniert. faszinierend wie es versucht mit dem herzen zusammenzuarbeiten. traurig wie es so oft kläglich dabei versagt. unergründlich wie das herz arbeitet – gut so.

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